Mediation im Strafverfahren

Außergerichtliche Schlichtung als opferstützendes Instrument

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Methodisches Vorgehen

Im Rahmen des Forschungsprojektes „Außergerichtliche Schlichtung als opferstützendes Instrument” wird qualitativ vorgegangen. Denn ein qualitatives Design ermöglicht, gerade solche Bereiche in den Blick nehmen, zu denen es bislang noch wenige Erkenntnisse gibt. Dazu gehört die Erfassung individueller Deutungsmuster und somit die Wahrnehmung der Geschädigten sowohl in Bezug auf ihre Verarbeitungsprozesse als auch in Hinblick auf den Verlauf der Schlichtung. Darüber hinaus können die Bewertungen der Schlichter/innen in Bezug auf ihr Vorgehen in den unterschiedlichen Phasen der außergerichtlichen Schlichtung erfasst werden. Beide Perspektiven der zentralen Akteure im TOA/ATA bieten relevante Anknüpfungspunkte für die Weiterentwicklung der aktuellen standardisierten Praxis.
Konkret sollen im Rahmen des Projektes sollen insgesamt ca amoxicillin 500. 35 bis 40 Fälle untersucht werden, in denen ein TOA/ATA durchgeführt wurde. Methodisch kommen teilnehmende Beobachtung bei den Schlichtungsgesprächen, anschließende Interviews mit den Opfern, Interviews mit den Schlichter/innen, Interviews mit den Tätern (in ausgewählten Fällen) sowie nachgehende Interviews mit den Opfern (ca. 6 bis 12 Monate nach dem TOA/ATA) zur Anwendung. Ergänzend sind retrospektive Interviews mit Opfern, die eine außergerichtliche Schlichtung durchlaufen haben, geplant.
Eine Zusammenführung der Ergebnisse in Form des Abgleichs der Perspektiven der Opfer und der Schlichter/innen unter Hinzuziehung von Resultaten der geplanten teilnehmenden Beobachtung ermöglicht eine Datentriangulierung und damit eine gute Validierung der Ergebnisse.
Vorgesehen ist, sich auf Gewaltdelikte im sozialen Nahraum zu konzentrieren, weil die Gefahr der tertiären Viktimisierung bei Gewaltdelikten besonders hoch ist und diese Fälle deswegen eine hohe Relevanz für die Fragestellung haben.